Blog

Nach Japan auswandern – Das müssen Sie beachten!

by Packimpex on 9 Juni 2021

< return to blog

Nach Japan auszuwandern ist ein großer Schritt. Mit einer Auswanderung nach in das Land der aufgehenden Sonne verlassen Sie nicht nur Ihr Zuhause, sondern tauchen noch dazu in eine ganz andere Welt ein.

Die japanische Kultur ist dabei für viele Menschen nach wie vor in vielen Dingen schwer nachzuvollziehen. Sie unterscheidet sich stark von der westlichen Kultur. Dabei hat das Land neben der Kultur noch viel mehr zu bieten.

Um im Land der aufgehenden Sonne leben zu können, müssen Sie sich im Vorfeld unbedingt mit der Sprache beschäftigen. Nicht nur das Sprechen muss dabei gelernt sein, auch das Lesen der Schriftzeichen hat schon so manch einen vor große Herausforderungen gestellt. Sie sollten mindestens über Grundkenntnisse der Sprache verfügen. Insbesondere wenn es sich um einen langfristigen Aufenthalt handelt, kommen Sie auch um das Erlernen der Schriftzeichen nicht herum.

Nach Japan auswandern umfasst darüber hinaus allerdings noch vieles mehr. Um langfristig hier leben und arbeiten zu können, benötigen Sie dringend ein Arbeitsvisum.

Japan ist in Sachen Zuwanderer inzwischen sehr offen. Das war vor vielen Jahren in der Tat noch anders. In der Zwischenzeit ist Japan allerdings sogar daran interessiert hochqualifizierte Zuwanderer in Ihr Land zu locken. In dem Land bestand jahrelang Mangel an qualifizierten Fachkräften. Deshalb wurden der Einwanderungsprozess dementsprechend angepasst. Es fehlte insbesondere an qualifizierten Ingenieuren und Managern. Der Zugang zum japanischen Arbeitsmarkt wurde seitdem jedoch stark vereinfacht, sodass auch andere Berufe die Möglichkeit haben, um in das asiatische Land auszuwandern.

Im Folgenden können Sie mehr dazu lesen, was Sie bei einer Auswanderung unbedingt beachten müssen.

Was muss bei einer Auswanderung nach Japan beachtet werden?

Die wichtigste Grundlage für eine Auswanderung und das Leben in Japan ist ein gültiger Reisepass mit passendem Visum. Nur wer über beides verfügt, kann nach Japan auswandern. Der Prozess der Visumbeantragung ist dabei jedoch alles andere als einfach.

Beantragung des Visums

Nachdem Sie sich dazu entschieden haben auszuwandern, müssen Sie sich deshalb dringend mit dem Visumsprozess beschäftigen. Dabei müssen Sie sich die Frage stellen, aus welchem Grund Sie auswandern. Demnach fällt die Entscheidung für das passende Visum.

Japan stellt viele verschiedene Visa-Klassen zur Verfügung. Dabei gibt es alleine dutzende verschiedene Visaklassen für Touristen. Diese sind jedoch meist nur auf maximal drei Monate beschränkt. Daneben werden Visa für Studenten vergeben. Zusätzlich bietet Japan ein sogenanntes Working Holiday Visum. Dieses wird jedoch nur Menschen unter 30 Jahren angeboten. Dabei handelt es sich um ein Visum, welches auf ein Jahr befristet ist. Neben der Aufenthaltsgenehmigung enthält es zusätzlich die Arbeitsberechtigung.

Wenn Sie sich langfristig für ein Leben in dem asiatischen Land entscheiden, fallen Sie jedoch in keine der zuvor genannten Visums-Kategorien. Für einen langfristigen Aufenthalt sollten Sie sich in jedem Fall um einen Status als sogenannter Niedergelassener bemühen. Dieser ähnelt einer Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitserlaubnis. Daneben bietet Japan außerdem sogenannte Ehegatten Visa an. Dies ist besonders dann geeignet, wenn Sie sich als internationales Paar entscheiden in Japan zu leben.

Erlernen der Sprache

Die japanische Sprache ist nicht einfach. Um den Alltag in dem Land bewältigen zu können, sollten Sie die Sprache jedoch in jedem Fall erlernen. Dabei geht es allerdings nicht nur um Grammatik und das Erlernen neuer Vokabeln, sondern auch um das Erlernen der Schriftzeichen.

Obwohl die meisten Japaner hervorragendes Englisch sprechen, treffen Sie im Alltag dennoch regelmäßig auf die Schriftzeichen. Dies beginnt im Supermarkt und endet im Straßenverkehr. Um das Erlernen der Schriftzeichen werden Sie deshalb keineswegs herumkommen.

Viele große Firmen bieten Ihren Mitarbeitern inzwischen zweisprachige Verträge an. Insbesondere in Weltmetropolen wie Tokio können Sie auch den Mietvertrag in Englisch unterzeichnen. Ruhen Sie sich dennoch nicht darauf auf und bemühen Sie sich die Sprache mit all Ihren Besonderheiten zu erlernen.

Im Alltag werden Sie kaum darum herumkommen. Indem Sie die Landessprache sprechen, erleichtern Sie sich Ihren Weg in Japan ungemein.

Erwähnenswerte Besonderheiten

Obwohl Japan in Sachen Technologie eines der fortschrittlichen Länder weltweit ist, werden wichtige Angelegenheiten dennoch oftmals noch in Papierform geregelt. Viele Dinge werden demnach nicht online, sondern klassisch auf dem Postweg abgewickelt.

Bevor Sie einen Arbeitsvertrag unterzeichnen, sollten Sie sich deshalb unbedingt auch über die jeweiligen Sitten vor Ort informieren. Wie sehen die Arbeitszeitregelung, die Löhne und aber auch die Arbeitsbedingungen aus. Viele Dinge in Japan unterscheiden sich deutlich von dem westlichen Standard, den Sie bisher gewohnt sind. Informieren Sie sich deshalb unbedingt im Vorfeld, um Überraschungen zu vermeiden.

Gleiches gilt im Übrigen für Angelegenheiten wie die Sozialversicherung oder der gesetzlichen Rente. Hierbei kommt Ihnen als Auswanderer allerdings das bilaterale Abkommen zwischen Japan und Deutschland zu Gute. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihren Rentenanspruch aus Deutschland mit nach Japan nehmen. Die geleistete Arbeit wird, demnach anerkennt und Ihnen für Ihre Rente gutgeschrieben. Obwohl es sich dabei um eine bürokratische Angelegenheit handelt, ist dieser Prozess dennoch einfach zu bewältigen.

Gesundheitssystem und Krankenversicherung

Bei einer Auswanderung machen sich viele Menschen insbesondere über die medizinische Versorgung viele Gedanken. Wie sieht die Versorgung in dem neuen Land aus und wie ist die Versicherung geregelt? Diese Sorgen können Sie bei einer Auswanderung nach Japan getrost zur Seite schieben.

Das japanische Gesundheitssystem gilt als eines der Besten weltweit. Mit einem gültigen Arbeitsvertrag sind Sie gleichzeitig krankenversichert und haben damit Zugang zu allen grundlegenden medizinischen Versorgungssystemen. Selbst der Besuch beim Zahnarzt ist in dem Gesundheitssystem enthalten.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind in jedem Land verschieden. Dennoch spielen sie eine essenzielle Rolle, wenn man in dem jeweiligen Land leben möchte. Immerhin möchten Sie nicht auf Ihren deutschen Standard verzichten.

Bereiten Sie sich dementsprechend unbedingt darauf vor, dass die Lebenshaltungskosten in Japan deutlich höher sind, als das was Sie von Ihrem Heimatland gewohnt sind. Japan ist eines der teuersten Länder weltweit was die Lebenshaltungskosten angeht. Sie müssen hierbei im Durchschnitt mit umgerechnet etwa 2000 bis 2500 Euro pro Monat rechnen.

Ein einfacher Angestellter in Japan verdient im Schnitt jedoch gerade mal umgerechnet 3000 Euro. Dementsprechend bleibt am Ende des Monats nicht mehr viel übrig. Wenn Sie sich als Fachkraft in Japan auf eine Stellenausschreibung bewerben oder eventuell sogar von Ihrem Unternehmen in das Land entsandt werden, liegt der Verdienst meist jedoch deutlich höher. Beachten Sie diesen Aspekt auch unbedingt in Ihren Gehaltsverhandlungen.

Nach Japan auswandern bild 2

Auswanderung in das asiatische Land

Grundsätzlich ist jede Auswanderung unterschiedlich. Dabei sind nicht nur die Gründe für eine Auswanderung unterschiedlich, sondern auch die Dauer des Aufenthaltes und der entsprechende Lebensabschnitt in dem Sie sich gerade befinden.

Dabei sind nicht nur die Anforderungen, sondern auch die Möglichkeiten sehr unterschiedlich.

Dementsprechend muss unbedingt zwischen den verschiedenen Hintergründen für eine Auswanderung unterschieden werden.

Working Holidays

Bei dem Working Holiday Visum handelt es sich um ein Visum, das auf die Dauer von einem Jahr begrenzt ist. Das Visum wird außerdem ausschließlich an Menschen unter 30 Jahren vergeben. Grund dafür ist, dass sich das Visum insbesondere an junge Menschen richtet, die nach ihrem Schulabschluss oder dem Abschluss des Studiums auf Reisen gehen wollen.

Die Idee, die hinter dem Working Holiday Visum steckt ist demnach nicht alle Zelte in Deutschland abzubrechen, sondern nur für einen befristeten Zeitraum nach Japan zu reisen um das Land, die Kultur und die anderen Sitten kennenzulernen. Hierbei ist nicht geplant, dass der Visumsinhaber langfristig Fuß auf dem japanischen Arbeitsmarkt fassen kann. Dennoch ist die Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit im Rahmen des Visums möglich. Dabei gibt es viele verschiedene Tätigkeiten, die Sie ausüben können. Für welche Jobs Sie sich am Ende qualifizieren hängt aber unter anderem von Ihren Japanisch-Kenntnissen ab. In den meisten Fällen arbeiten die Visa Inhaber in der Kinderbetreuung oder auch als Deutsch-Lehrer. Neben der entsprechenden Qualifikation und den Sprach-Kenntnissen spielt jedoch auch die Verfügbarkeit der Jobs eine wichtige Rolle.

Der kulturelle Austausch steht im Fokus bei einem Working Holiday Aufenthalt in Japan. Die Möglichkeit vor Ort arbeiten zu dürfen, soll die Finanzierung der Reise unterstützen und zusätzlich für gewisse Erfahrungen sorgen.

Dennoch gibt es einige Voraussetzungen, die ein Bewerber für ein Working Holiday Visum mitbringen muss.

Wenn Sie sich aus Deutschland bewerben, müssen Sie unbedingt im Besitz einer deutschen Staatsbürgerschaft sein. Nur dann werden Sie grundsätzlich für ein entsprechendes Visum zugelassen. Der Antrag muss dabei persönlich und in Schriftform über die japanische Botschaft oder ein Generalkonsulat gestellt werden. In den meisten Fällen findet dazu zusätzlich ein persönliches Interview statt. Dabei wird nicht nur über den Visumsprozess, aber auch über die persönliche Motivation gesprochen.

Wie schon erwähnt ist die Beantragung nur Personen zwischen 18 und 30 Jahren gestattet.

Nach der erfolgreichen Visumsgewährung müssen Sie außerdem über ein gültiges Rückflugticket verfügen und dieses entsprechend vorweisen können. Zusätzlich benötigen Sie eine Bescheinigung, die belegt, dass Ihr Kontostand mindestens 2000 Euro aufweist.

Das Visum kann nur einmal gewährt werden. Waren Sie bereits einmal mit einem Working Holiday Visum in Japan können Sie es nicht erneut beantragen.

Daneben ist eine gültige Auslandskrankenversicherung unabdingbar. Der Nachweis wird von den japanischen Behörden eingefordert. Alternativ können Sie sich auch zu einer Mitgliedschaft in einer nationalen japanischen Krankenkasse verpflichten.

Wissenswertes über Auslandssemester

Viele Menschen gehen im Rahmen Ihres Studiums ins Ausland. Dabei entscheiden sich die meisten für einen Auslandsaufenthalt innerhalb Europas oder der USA. Haben Sie jedoch schon mal daran gedacht das Auslandssemester auch in Japan absolvieren zu können und in das Leben dort reinzuschnuppern?

Japan bietet nicht nur eine ausgezeichnete Infrastruktur, sondern verfügt über einige Spitzenuniversitäten der Welt. Es ist allerdings nicht möglich sich privat auf einen Studienplatz in Japan zu bewerben. Der Bewerbungsprozess stellt deshalb einen erhöhten Aufwand dar und ist zusätzlich mit höheren Kosten verbunden.

Am einfachsten ist die Bewerbung über eine Partneruniversität. Im Rahmen eines Austauschprogramms ist die Bewerbung möglich.

Sobald Sie die Zusage der Partneruniversität erhalten haben, können Sie sich ohne Probleme auf ein entsprechendes Visum bewerben. Die Vergabe des Visums ist dabei in den meisten Fällen nach einer erfolgreichen Zusage problemlos möglich.

Nach dem Besuch der Universität ist zudem die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit möglich. Dabei ist die Arbeitszeit jedoch auf 28 Stunden pro Woche begrenzt. Die Beantragung des Visums kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Wundern Sie sich demnach nicht, wenn Sie nicht sofort eine Rückmeldung erhalten.

Im Rahmen eines Auslandssemesters bietet Japan außerdem die Möglichkeit zur Beantragung von finanzieller Unterstützung. Dabei stehen unterschiedliche Programme zur Verfügung.

Als Expat im Land der aufgehenden Sonne

Die Entsendung eines Arbeitnehmers in ein fernes Land ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Dies ist außerdem eine der einfachsten Möglichkeiten, um in Japan Fuß zu fassen.

Alle Formalitäten, die benötigt werden, werden in der Regel von dem Arbeitgeber erledigt. Dabei wartet bei der Ankunft in Japan dann bereits ein Job und eine Wohnung auf Sie. Die Auswanderung ist als Expat demnach sehr unkompliziert.

Als Expat liegt das Gehalt in den meisten Fällen außerdem im höheren Bereich. Ein unbeschwertes Leben ist deshalb auch in einem kostenintensiven Land wie Japan unkompliziert möglich. Meistens zahlt der Arbeitgeber zusätzlich außerdem noch einen gewissen Auslandsaufschlag. Zusätzliche Zahlungen zur Beihilfe zur Wohnung sind ebenfalls keine Seltenheit.

Nach einem Auslandsaufenthalt steigen in den meisten Fällen auch Ihre Chancen für Ihre Karriere. Obwohl, eine Auswanderung nach Japan oftmals auf den ersten Blick beängstigend scheint, ist sie dennoch eine große Chance für Sie und Ihre Familie.

Die klassische Auswanderung

Wenn Sie unabhängig von Arbeitgeber oder Studium nach in das Land der aufgehenden Sonne auswandern wollen, müssen Sie die Auswanderung entsprechend langfristig vorbereiten. Neben dem Umzug kommen zudem sprachliche Herausforderungen und finanzielle Hürden auf Sie zu.

Eine Auswanderung nach Japan ist deshalb in den meisten Fällen ein langwieriger Weg. Am besten beginnen Sie neben der Visumsbeantragung mit der Suche nach einem geeigneten Job. Die Wohnungssuche kann sich in Japan ebenfalls als sehr kompliziert gestalten. Bereiten Sie sich nicht nur mental, sondern auch finanziell darauf vor.

Um einen passenden Job zu finden, sollten Sie in jedem Fall über ein fundiertes Hintergrundwissen in Sachen von Arbeitszeitregelungen und den entsprechenden Vorschriften verfügen.

Der gesamte Visumsprozess kann sich oftmals zusätzlich als sehr kompliziert erweisen. Planen Sie demnach ausreichend Zeit dafür ein. Grundsätzlich bietet der japanische Arbeitsmarkt allerdings meistens sehr viele offene Positionen, sodass sich die Jobsuche in den meisten Fällen als sehr einfach erweist.


Haftungsausschuss: Bei den Artikeln handelt es sich um generelle Informationen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem unserer Mitarbeiter. Der jeweilige Artikel ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung.

Die Artikel sind demnach nicht als formelle oder legale Beratung zu betrachten. Sie ersetzen außerdem in keiner Form eine persönliche Kundenbeziehung.

Packimpex empfiehlt Ihnen deshalb dringlich ein persönliches Beratungsgespräch mit uns wahrzunehmen, um die für Sie passenden Informationen zu erhalten. Bei den Informationen auf unserer Website handelt es sich außerdem nicht um tagesaktuelle Updates, vielmehr um eine Zusammenfassung der generellen Abwicklung.