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Auswandern nach Neuseeland – Eine Auswanderung muss gut geplant sein

by laisschulz on 19 April 2021

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Neuseeland ist eines der Länder, das am weitesten von Europa entfernt ist. Es gilt dabei als großes Sehnsuchtsziel aller Deutschen. Die Anreise nach Neuseeland benötigt dabei einiges an Zeit. Allein die Anreise dauert mehr als 24 Stunden.

Waren Sie schon mal in Neuseeland? Wer das Land einmal bereits hat weiß, dass es sich lohnt den langen Weg auf sich zu nehmen. Der Tourismus in Neuseeland hat inzwischen stark zugenommen. Das Land bietet eine unendliche Weite und bietet dabei einen Lebensstandard, wie ihn sich viele Menschen wünschen. Das Land wird deshalb nicht nur als Reiseziel immer beliebter, sondern auch als Ort, an den viele Menschen auswandern wollen.

Neuseeland bietet eine hohe Lebensqualität mit ausgezeichneten Gehältern. Die Arbeitslosenquote ist dabei äußerst gering. Wer wünscht es sich nicht, in einem Land mit atemberaubender Natur, herzlichen Menschen und tollen Landschaften zu leben?

Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte, was Sie zur Auswanderung nach Neuseeland wissen sollten.

Die verschiedenen Klimazonen Neuseelands

Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln, die Nord- und die Südinsel. Die Bevölkerungsgröße liegt bei ca. 4,5 Millionen Einwohnern. Auckland ist die größte Stadt Neuseelands. Die Einwohnerzahl beläuft sich dabei auf etwa 1,4 Millionen Menschen.

Auckland ist dabei allerdings nicht die Hauptstadt der Inselgruppe. Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands. Sie liegt auf der Nordinsel. Die beiden Inseln sind übrigens nicht miteinander verbunden. Die Nord- bzw. Südinsel kann deshalb nur mit dem Flugzeug oder über den Seeweg erreicht werden. Obwohl die Südinsel deutlich größer ist, leben auf ihr weniger Menschen als auf der Nordinsel.

Die beiden Inseln unterscheiden sich außerdem nicht nur in ihrer Bevölkerungsdichte, sondern auch im Klima. Durch die lange Ausdehnung des Landes gibt es verschiedene Klimazonen.

Im Norden herrschen, vor allem im Sommer, meist tropische Bedingungen. Die Winter sind verhältnismäßig mild und die Temperaturen angenehm. Im Süden dagegen können die Winter stark sein. Die beiden Inseln unterscheiden sich außerdem landschaftlich stark voneinander.

Der Norden ist vor allem durch Vulkanlandschaften und geothermalen Feldern geprägt. An den Stränden können Sie teilweise sogar Palmen finden.

Im Süden dagegen wird ein großer Teil der Landschaft durch Wein- und Obstanbaugebiete überdeckt. Neben dem Regenwald bietet die Südinsel zudem beeindruckende Gletscherlandschaften mit hohen Gipfeln. Auf der Südinsel können Sie Robben und Pinguine bestaunen. Die Natur ist atemberaubend.

Auswandern nach Neuseeland bild 1

Wie kann man nach Neuseeland auswandern?

Neuseeland gilt nicht ohne Grund als eines der beliebtesten Reiseziele. Die Auswanderung nach kann sich allerdings in manchen Fällen als sehr schwierig gestalten. Sie ist teilweise nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

2015 sind nach den Angaben der Behörden knapp 1290 Deutsche nach Neuseeland ausgewandert. Um Urlaub in dem Land der unendlichen Weiten zu machen, kann man als deutscher Tourist unkompliziert mit dem Touristenvisum einreisen und dann bis zu 90 Tagen bleiben.

Möchten Sie dauerhaft in Neuseeland leben? Sie müssen sich dann einem aufwendigen Visumsprozess unterziehen. Das Verfahren um ein Visum zu erhalten, ist dabei meist sehr langwierig und aufwendig. Zusätzlich müssen Sie entweder über ein ausreichendes Kapital verfügen oder eine entsprechende fachliche Qualifikation vorweisen können, um nach Neuseeland auswandern zu können.

Planen Sie Ihre Auswanderung deshalb frühzeitig. Die Beantragung des Visums kann sehr zeitintensiv sein und passiert meistens nicht eben so. Bringen Sie ausreichend Zeit für die Planung mit und überstürzen Sie nichts.

Eine weitere Voraussetzung zur Beantragung eines Langzeitvisums sind außerdem ausgezeichnete Englischkenntnisse. Verfügen Sie zusätzlich über eine entsprechende fachliche Qualifikation? Neuseeland hat einen großen Mangel an Fachkräften. Mit einer entsprechenden Qualifikation vergrößern Sie deshalb Ihre Chancen auf die Genehmigung eines Langzeitvisums.

Ihre Englischkenntnisse werden im Verlauf des Visumsprozesses getestet. Falls Sie noch nicht über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen, sollten Sie diese deshalb dringend vor der Beantragung erlangen.

Fachkräftemangel in Neuseeland

Neuseeland vergibt pro Jahr nur eine geringe Zahl an unbefristeten Aufenthaltsgenehmigungen. Menschen, die über eine spezielle Ausbildung oder Qualifikation verfügen, werden im Auswahlprozess meist bevorzugt.

Pauschal kann allerdings nicht beantwortet werden, welche Fachkräfte bei der Auswahl bevorzugt werden und welche nicht. Die Wirtschaftslage ist sehr unbeständig. Dementsprechend ändert sich auch der Bedarf nach entsprechenden Fachkräften regelmäßig.

Wenn zum Beispiel ein Mangel in einem bestimmten Fachbereich besteht, schreiben viele Firmen gezielt Stellen aus, um Fachkräfte aus dem Ausland zu werben. Dies trägt dazu bei die Wirtschaftslage Neuseelands stabil zu halten und die entsprechenden Stellen besetzen zu können. Oft werden vor allem Fachkräfte im IT-Bereich, der Landwirtschaft, aber auch in Handwerksberufen gesucht.

Arbeiten Sie als Koch, Elektriker oder als Zahntechniker? In diesen Bereichen haben Sie ebenfalls gute Chancen ein Langzeitvisum zu erhalten. Für manche Berufe wird allerdings eine spezielle Zulassung aus Neuseeland erwartet.

Wie sieht der Arbeitsmarkt in Neuseeland aus?

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich langsamer als in anderen Teilen der Erde. Die Ureinwohner Neuseelands werden auch Kiwis bezeichnet. In ihrer Mentalität und Kultur wird Gelassenheit und Entspannung großgeschrieben. Allerdings hat der neuseeländische Arbeitsmarkt auch seine Grenzen.

Die Anzahl der Jobs ist entsprechend beschränkt. Die Bevölkerung des Landes ist grundsätzlich klein und dementsprechend ist die Anzahl der Jobs auch nicht übermäßig groß. Durch die Abgeschiedenheit haben sich bisher nicht viele große Unternehmen in Neuseeland angesiedelt. In den meisten Firmen arbeiten nicht mehr als etwa 20 Mitarbeiter.

Um nach Neuseeland auswandern zu können, brauchen Sie aber dringend im Vorfeld einen Job. Am besten suchen Sie deshalb bereits von Deutschland aus nach einer geeigneten Stelle. Eventuell finden Sie in Deutschland ein Unternehmen, das Sie ins Ausland entsenden kann. Durchsuchen Sie die Jobportale nach entsprechenden Stellen.

Scheuen Sie sich nicht davor, sich bei einem Unternehmen zu bewerben selbst, wenn dieses keine Stelle ausgeschrieben hat. Viele Firmen freuen sich über Initiativbewerbungen.

Suchen Sie gezielt in internationalen oder neuseeländischen Jobbörsen nach einem geeigneten Job. Im Internet können Sie sich außerdem in entsprechenden Foren schlaumachen und sich mit anderen Menschen austauschen, die entweder vorhaben auszuwandern oder bereits ausgewandert sind.

Erfahrene Arbeitsvermittler können Ihnen zusätzlich bei der Jobsuche zur Seite stehen. Sie haben bereits ausreichend Erfahrung mit den jeweiligen Jobangeboten in Neuseeland gesammelt und können Ihnen deshalb eine große Hilfe bei der passenden Jobauswahl sein.

Wie wird ein Visum vergeben?

Die Visum-Vergabe in Neuseeland wird mittels eines Punktesystems gesteuert. Dieses wurde von der NZ Qualifications Authority entwickelt. Bei der NZ Qualifications Authority handelt es sich um die Einwanderungsbehörde Neuseelands.

Das Punktesystem ist als Laie schwer zu durchschauen. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass das System immer wieder überarbeitet wird, um es an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

Jeder, der sich auf ein Visum bewirbt, wird in der Datenbank erfasst und bekommt eine entsprechende Anzahl von Punkten zugeteilt. Die Punkte werden nach entsprechenden Kriterien vergeben. Als Bewerber sollten Sie am Ende des Prozesses mindestens auf eine Punkteanzahl von 100 Punkten kommen, um für den Visumsprozess zugelassen zu werden.

Diese Art der Bewerbung ist besonders dann interessant, wenn Sie als Fachkraft arbeiten möchten.

Die Punkte werden für Kriterien wie Alter, Sprachkenntnisse, aber auch für die Qualität der Ausbildung vergeben. Die bisherige Berufserfahrung spielt dabei ebenfalls eine tragende Rolle. Für die Beantragung eines Langzeitvisums ist es entsprechend von Vorteil, wenn Sie bereits in Neuseeland gearbeitet haben bzw. schon ein entsprechendes Jobangebot in Neuseeland vorweisen können.

Können Sie sich vorstellen außerhalb von Auckland zu arbeiten? Auch das wird positiv in dem Visumsprozess vermerkt. Nur wenn Sie am Ende des Antrages auf mindestens 100 Punkte kommen, erfüllen Sie alle Kriterien, um sich für einen Visumsantrag zu qualifizieren.

Die Bewerber, die in der Antragsstellung die höchste Punktzahl aufweisen, werden oft bevorzugt ausgewählt und erhalten dann die Chance alle Unterlagen für einen Antrag auf ein Langzeitvisum einzureichen.

Im Visumsantrag ist es von großem Vorteil, wenn Sie bereits für eine befristete Zeit in Neuseeland gelebt oder sogar gearbeitet haben. Haben Sie in Neuseeland studiert? Auch dann steigen Ihre Chancen ein Langzeitvisum zu erhalten.

In Neuseeland wird Integration großgeschrieben. Das Land verspricht sich deshalb höhere Chancen auf Integration, wenn die Menschen das Land bereits kennen, weil sie entweder schon im Land gelebt oder gearbeitet haben. Die Bewerber werden deshalb aus dem Grund bevorzugt.

Auswandern nach Neuseeland – Arten des Visums

Wenn Sie dauerhaft nach Neuseeland auswandern möchten, sollten Sie sich diesen Schritt vorher gründlich überlegen. Das Land ist sehr weit von Europa entfernt. Durch die lange Reise können Sie nicht mal schnell nach Europa zurückfliegen, wenn Sie das Heimweh überkommen sollte.

Bevor Sie sich für eine Auswanderung entscheiden, sollten Sie das Land im Vorfeld unbedingt mindestens einmal besucht haben. Neuseeland gilt als eines der beliebtesten Reiseziele. Das bedeutet aber nicht, dass sich jeder dort automatisch wohlfühlt. Die Auswanderung ist neben dem Antrag auf ein Visum auch mit weiteren organisatorischen Dingen verbunden. Sie müssen zum Beispiel Ihre Wohnung in Deutschland kündigen und sich außerdem von Ihrem Wohnsitz abmelden.

Um nach Neuseeland auswandern zu können, benötigen Sie ein Visum. Es gibt verschiedene Arten, um für ein Visum für Neuseeland zugelassen zu werden.

Arbeitsvisum als Fachkraft

Der Fachkräfte Mangel in Neuseeland ist nach wie vor groß. Wenn Sie eine entsprechende Ausbildung haben, haben Sie deshalb große Chancen einen Job in Neuseeland zu finden.

Wenn Sie bereits ein Jobangebot haben, stehen Ihre Chancen gut, dass Sie für ein Langzeitvisum zugelassen werden.

Das Land vergibt jedes Jahr zahlreiche Langzeitvisa an Fachkräfte. Dies dient dem Erhalt der Neuseeländischen Wirtschaft. Das Land profitiert dementsprechend an ausländischen Arbeitskräften.

Familien-Visum

Falls Sie aus familiären Gründen auswandern wollen, stehen Ihre Chancen gut, dass Sie Ihr Visumsantrag genehmigt wird.

Um einen Antrag auf ein Familien-Visum stellen zu können, muss ein direkter Verwandter, entweder die neuseeländische Staatsbürgerschaft haben oder bereits für ein Langzeitvisum akzeptiert worden sein. Die Person muss dann allerdings bereits mindestens drei Jahre in Neuseeland leben, damit Sie ein Familien-Visum beantragen können.

Sie können den Antrag auf das Visum außerdem nur dann stellen, wenn Sie ein enger Familienangehöriger sind. Dazu zählen Ehepartner, Eltern, Geschwister oder Kinder.

Vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung

Wenn Sie gerne nach Neuseeland auswandern wollen, sich aber nicht für ein Langzeitvisum oder eine permanente Aufenthaltsgenehmigung qualifizieren, können Sie alternativ eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Dadurch erhalten Sie für zwei Jahre eine Auslands– und Arbeitserlaubnis in Neuseeland. Nach Erhalt der vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigung können Sie sich erneut auf ein Langzeitvisum bewerben. Ihre Chancen stehen dadurch besser. Eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung bietet eine gute Basis für die Bewerbung eines Langzeitvisums.

Nach Neuseeland einwandern

Neuseeland ist weltweit eines der Länder, in das die meisten Menschen auswandern. Neben Australien gilt auch Neuseeland als klassischen Einwanderungsland. Schon vor knapp 1000 Jahren sind viele Europäer ausgewandert.

Wussten Sie, dass mehr als ein Viertel aller Menschen, die in Neuseeland leben, gar nicht dort geborgen wurden? Dies liegt an der großen Anzahl von Zuwanderungen. Das Land bietet neben Australien und den USA alles, was das Herz begehrt und ist deshalb dementsprechend ein beliebtes Auswanderungsland für Europäer.

Die Bevölkerung in Neuseeland nimmt durch die hohe Anzahl an Einwanderungen nach wie vor stetig zu. Ein Großteil der Bevölkerung Neuseelands stammt ursprünglich aus Großbritannien, Polen, Deutschland, den Niederlanden und Italien.

Neben europäischen Wurzeln haben viele Menschen, die in Neuseeland leben polynesische oder asiatische Wurzeln.

Welche Sprachen werden in Neuseeland gesprochen?

Englisch ist ganz klar die Landessprache Neuseelands. Mehr als 95 % aller Menschen, die in Neuseeland leben, sprechen Englisch. Obwohl die eindeutige Mehrheit der Einwohner Englisch spricht, ist englisch dennoch nicht die offizielle Amtssprache.

Die offizielle Amtssprache ist Maori und die neuseeländische Gebärdensprache. Inzwischen sprechen jedoch immer weniger Maori. Die Sprache verlor deshalb insbesondere in den letzten Jahren stark an ihrer Bedeutung.

Als die Sprache fast zu verschwinden drohte, ernannte Neuseeland sie deshalb wieder zur offiziellen Amtssprache. Seitdem wird sie außerdem auch wieder in Schulen unterrichtet.

Um nach Neuseeland auswandern zu können, genügt es jedoch, wenn Sie Englisch sprechen. Es ist nicht nötig, dass Sie für die Einwanderung Maori lernen. Es kann allerdings nicht schaden die offizielle Amtssprache zu sprechen. Falls Sie sich dafür entscheiden Maori zu lernen, können Sie vor Ort einen Sprachkurs belegen. Ansonsten werden Sie sich mit Ihren Englischkenntnissen aber vor Ort hervorragend verständigen können. Der Antrag für ein Visum wird ebenfalls in Englisch gestellt.

Welche Religionen gibt es in Neuseeland?

Tatsächlich gehört fast die Hälfte aller Neuseeländer keiner speziellen Religion an. Zum Vergleich zu anderen Ländern ist das ein sehr hoher Wert.

Etwa 55 % aller Neuseeländer bekennen sich allerdings einer Religion. Dabei fühlt sich mehr als die Hälfte dem Christentum angehörig. Der Hinduismus ist mit etwa 2 % ebenfalls in Neuseeland vertreten.

Weitere Religionen, die Sie in Neuseeland finden können, sind der Buddhismus und der Islam. In Neuseeland leben die verschiedenen Religionen sehr friedlich miteinander. Neuseeland gilt deshalb weltweit als eines der sichersten und friedlichsten Länder.

Der neuseeländische Wohnungsmarkt

Der Grundstein für die Auswanderung nach Neuseeland ist ein neues Zuhause. Begeben Sie sich deshalb schon vor der Auswanderung auf Wohnungssuche. Wenn Sie sich nicht von Deutschland aus schon für ein permanentes neues Heim entscheiden möchten, können Sie alternativ auch eine Wohnung zur Zwischenmiete mieten.

Es gibt in Neuseeland viele Wohnungen oder Häuser, die sie für kurze Zeit sogar möbliert mieten können. Dies bietet Ihnen den großen Vorteil, dass Sie sich vor Ort in Ruhe nach einem neuen zu Hause umsehen können.

Falls Sie als Fachkraft auswandern, kann Ihnen eventuell sogar Ihr Arbeitgeber bei der Wohnungssuche helfen. Oftmals sind Sie als Auswanderer auf sich allein gestellt. Die Suche nach einer passenden Bleibe kann sich deshalb als schwierig gestalten.

Wenden Sie sich an einen Makler. Er kann Ihnen dabei helfen etwas Passenden zu finden. Er hat Zugriff auf viele verschiedene Objekte und kann Sie deshalb in der Suche nach dem passenden Heim tatkräftig unterstützen.

Falls Sie sich dafür interessieren eine Immobilie zu kaufen, sollten Sie dies allerdings erst dann tun, wenn Sie Ihr Visum erhalten haben. Wenn Sie nur mit einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung einreisen, sollten Sie vorerst davon absehen eine Immobilie zu kaufen. Kaufen Sie erst, wenn Sie sicher wissen, dass Sie in Neuseeland bleiben dürfen.

Die Preise für eine Mietwohnung oder eine Immobilie zum Kauf variieren sehr stark. Dabei spielt vor allem die Lage und die Region eine wichtige Rolle. In dörflichen Regionen ist ein Hauskauf deutlich günstiger als in einer Großstadt wie zum Beispiel Auckland.

Der Preis für eine Mietwohnung in Auckland ähnelt dem einer Mietwohnung in einer europäischen Großstadt. Eine zwei bis drei Zimmer Wohnung kostet demnach zwischen 700 und 1000 Euro Miete pro Monat. Umso weiter Sie sich von der Stadt entfernen, umso günstiger werden auch die Mietpreise.

Generell werden in Neuseeland mehr Häuser und Wohnungen zum Kauf als zur Miete angeboten. Lassen Sie sich davon allerdings nicht verunsichern. Insbesondere direkt nach der Einwanderung macht es mehr Sinn, erst mal die Gegend zu erkunden. Dadurch können Sie feststellen, was Ihnen gefällt und wo Sie sich wohlfühlen.

Dementsprechend sind Sie dann auf der sicheren Seite, wenn Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt für einen Immobilienkauf entscheiden sollten.

Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Neuseeland?

Grundsätzlich muss hier zwischen der Nord- und der Südinsel unterschieden werden. Die Bevölkerungsdichte der Nordinsel ist deutlich höher. Deshalb ist die Nordinsel von den Lebenshaltungskosten in jedem Fall etwas teurer als die Südinsel.

Allerdings muss hier auch dringend differenziert werden. Die Mietpreise für eine Wohnung auf der Südinsel sind zwar günstiger, dafür sind aber zum Beispiel Dinge wie Lebensmittel und Benzin deutlich teurer als auf der Nordinsel. Dies hängt damit zusammen, dass die Infrastruktur im Süden wesentlich schlechter ist als im Norden.

Generell ist das Preisniveau in Neuseeland allerdings deutlich höher als das in Deutschland oder anderen europäischen Ländern.

Wenn Sie sich für eine Auswanderung entscheiden, müssen Sie das deshalb im Vorfeld unbedingt berücksichtigen. Die Kosten für Lebensmittel und Nebenkosten wie Strom oder Heizung sind in Neuseeland ebenfalls deutlich höher als in Europa. Beachten Sie dies unbedingt bei Ihrer Kalkulation Ihres monatlichen Budgets.

Wie funktioniert das Gesundheitssystem in Neuseeland?

Wenn Sie nach Neuseeland ziehen möchten, müssen Sie sich unbedingt mit dem Thema Krankenversicherung befassen. Falls Sie als Fachkraft nach Neuseeland auswandern, zahlen Sie von ganz automatisch in das entsprechende Gesundheitssystem ein.

Sie sind dann dementsprechend über Ihren Job krankenversichert. Bei dem Gesundheitssystem in Neuseeland handelt es sich um ein staatliches System. Es finanziert sich entsprechend über Steuergelder.

Falls benötigt, kann jeder, der in Neuseeland offiziell wohnhaft ist, das System in Anspruch nehmen. Durch die Krankenversicherung ist nicht nur der Besuch beim Hausarzt abgedeckt, sondern auch die Notfallversorgung im Krankenhaus. Die Medikamente werden ebenfalls von der Krankenkasse übernommen.

Anders sieht es jedoch in Sachen Zahnarztbehandlungen an. Die Behandlung beim Zahnarzt ist nicht im Leistungsumfang der staatlichen Krankenversicherung enthalten. Damit Sie auch zahnärztlich abgesichert sind, sollten Sie zusätzlich eine private Zusatzversicherung vor Ort abschließen.

Am Anfang Ihrer Auswanderung können Sie auch auf eine Auslandskrankenversicherung aus Deutschland zurückgreifen. Dadurch müssen Sie sich vor Ort keine Gedanken mehr um Ihre gesundheitliche Versorgung machen und sind in jedem Fall für den Notfall abgesichert.

Eine private Zusatzversicherung in Neuseeland ist übrigens deutlich günstiger als eine vergleichbare Versicherung in Deutschland.

Lohnt sich eine Auswanderung nach Neuseeland?

Bevor Sie auswandern, sollten Sie ausreichend über diesen Schritt nachdenken. Eine Auswanderung bedeutet eine komplette Lebensveränderung. Überlegen Sie sich diesen Schritt gründlich.

Selbst wenn Sie das Land im Vorfeld oft bereist haben, spiegeln diese Eindrücke nur Momentaufnahmen wider und sich in keinem Fall mit einem permanenten Wohnsitz zu vergleichen. Obwohl Sie sich auf Ihrer Reise sehr wohl in dem jeweiligen Land gefühlt haben, bedeutet dies nicht, dass Neuseeland der richtige Lebensmittelpunkt für Sie ist. Wägen Sie Ihre Entscheidung deshalb unbedingt ab.

Neuseeland ist für viele Menschen ein Traumland. Es bietet eine atemberaubende Natur und die Einheimischen freuen sich immer über Zuwanderer. Als Einwanderer werden Sie ziemlich sicher schnell Anschluss bei den Einheimischen finden.

Wenn Sie als Fachkraft auswandern, haben Sie gute Chancen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Obwohl der Arbeitsmarkt grundsätzlich nicht einfach zu durchschauen ist, haben Fachkräfte dennoch immer gute Chancen einen Arbeitsplatz zu finden.

Eine Auswanderung ist dennoch keine endgültige Entscheidung. Sie bleiben nach wie vor Staatsbürger in Deutschland und haben deshalb immer das Recht in Ihr Heimatland zurückzukehren. Planen Sie am Anfang eher kurzfristig. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor erst mal für zwei Jahre zu bleiben und entscheiden dann, ob Sie wirklich für immer bleiben möchten.


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